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Nachrichten-Archiv
 
  08. März 2010  
 

Mittelstand trotzt Wirtschaftskrise

 
 

Dr. MeisterAuf Einladung von Hermann Heppenheimer besuchte der Bergsträsser Wahlkreisabgeordnete Dr. Michael Meister die Firma Heppenheimer Werkzeug und Formenbau GmbH in Reichenbach.

In Zeiten der allgemeinen Wirtschaftskrise kommt der Sicherung der zwanzig Arbeitsplätze höchste Priorität zu. Zwar ging der allgemeine Rückgang der Wirtschaft auch an dem Lautertaler Unternehmen nicht spurlos vorbei, jedoch konnten durch Flexibilität der Mitarbeiter und hochwertige Produkte die Arbeitsplätze gesichert werden.
Alle Anstrengungen sollen auch künftig unternommen werden, um die Zufriedenheit der Kunden zu bewahren und damit die Zukunft des Unternehmens und der Arbeitsplätze zu sichern.

Die Basis hierfür bilden Investitionen in neue, moderne Maschinen und gut ausgebildete Mitarbeiter. In diesem Kontext kritisierte Hermann Heppenheimer die Verlängerung der Investitionszulage für die neuen Bundesländer. Hierdurch entsteht bei einem ständigen Wettbewerb über einen zeitgemäßen Maschinenpark ein Nachteil für die Unternehmen in den alten Bundesländern. Bei einem Rundgang unter Leitung von Hermann Heppenheimer

und Meister Harald Essinger, konnte sich Dr. Michael Meister einen Eindruck von der technischen Entwicklung der vergangenen zehn Jahre verschaffen.

Qualifizierte Fachkräfte werden in Zukunft die Leistungsfähigkeit des Mittelstandes bestimmen. Deshalb bildet die Firma Heppenheimer jedes Jahr Auszubildende aus. Im Regelfall werden alle Auszubildenden nach ihrem Abschluss ins Unternehmen übernommen. Aufgrund der Bewerbungsunterlagen und Bewerbergespräche wurde der dringende Wunsch an Dr. Michael Meister formuliert in Elternhaus und Schule auf eine bessere Vorbildung in Grundfertigkeiten wie Lesen, Schreiben und Rechnen zu achten.

Besonders interessant waren beim gemeinsamen Rundgang durch das Unternehmen die Zugprüfungen innerhalb der Materialprüfung. Bei unterschiedlichen Werkstoffen konnte sowohl die Elastizität wie auch das Reisen der Zugproben beobachtet werden.

Zum Schluss bedankte sich Hermann Heppenheimer bei Dr. Michael Meister für das Interesse auch an einem kleinen Mittelständigen Unternehmen.


  20. Oktober 2008  
 

WVL aktiv bei der Nibelungensteig-Einweihung am Samstag, 25. Oktober 2008

 
 

In seiner Ansprache zur Eröffnung der Äppelwoitage / Felsenmeererlebnistage kündigte Landrat Matthias Wilkes die bevorstehende Eröffnung des Nibelungensteiges an. Er wies dabei auch auf die Chancen für die längs des neuen Odenwald-Wanderweges liegenden Gemeinden hin. Der Nibelungensteig führt in 3 Etappen von Zwingenberg über den Melibokus zu Felsberg und Felsenmeer, von dort weiter nach Lindenfels und dann in den Überwald nach Grasellenbach. Kenner der Materie stellen ihn auf eine Ebene mit bekannten Wandersteigen wie dem Rennsteig in Thüringen, dem Rheinsteig, Rothaarsteig etc. und prophezeihen ihm schon in den nächsten Jahren 100.000 neue Wanderer, die unsere Region durchwandern und dabei ihren Bedarf an Speis und Trank, regionalen Besonderheiten, touristischem Bedarf, Heftpflaster, Wanderkarten und -ausrüstung und vielem anderem mehr decken wollen.

Die offizielle Eröffnung findet nacheinander statt an drei Punkten des neuen Wanderweges am Samstag, dem 25. Oktober. Zur 2. Station kommen Offizielle und Interessierte um 13.30 Uhr am Fuß des Felsenmeeres in und um das Infozentrum. Zu diesem Anlass bietet die WVL allen Mitgliedern und Gewerbetreibenden Lautertals die kostenlose Gelegenheit, Teilnehmer der Eröffnungsveranstaltung und Besucher des Felsenmeeres von 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr auf sich und ihre Produkte aufmerksam zu machen. Der WVL-Vorstand wird während dieser 3 Stunden anwesend sein und die Werbetrommel für das Lautertaler Gewerbe rühren. Sie können Material zum Auslegen zur Verfügung stellen, sich in dieser Zeit aber auch gern persönlich am Stand der WVL im Bereich des Felsenmeer-Infozentrums präsentieren. Eine kurze vorherige Absprache mit der Koordinatorin der Aktion, WVL-Schriftführerin Frau Bergoint aus Beedenkirchen - 0160/8238280 - genügt. Die WVL wünscht sich eine rege Teilnahme - nicht nur ihrer Mitglieder.


  14. Mai 2008  
 

Protokoll der Mitgliederversammlung

 
 
am: Montag, den 05. Mai 2008
um:   19.30 Uhr
in:   Gasthaus „Zur Traube“, Reichenbach

15 stimmberechtigte Mitglieder (siehe Anwesenheitsliste)
8 Gäste
Geladene Gäste: Bürgermeister Kaltwasser, Herren Dr. Beckmann + Krick (WF Bergstr.), Helmut Lechner
entschuldigt: Dr. Plenz

TOP 1:  Begrüßung und Eröffnung mit Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung und Beschlussfähigkeit          
Manfred Rettig begrüßt die Anwesenden sowie die geladenen Gäste und entschuldigt Herrn Dr. Plenz wegen Erkrankung. Er stellt die ordnungsgemäße Einladung sowie die Beschlussfähigkeit der Versammlung fest.

Entsprechend der Bitte von Herrn Dr. Beckmann wegen eines weiteren Termins wird sein Vortrag (Punkt 6 der Tagesordnung) an 3. Stelle vorgezogen.

TOP 2 und 10: Lichtbild-Präsentationen Lautertal - Helmut Lechner (Themen: Lampertstein und Winterimpressionen)
Persönliche Meinung der Protokollantin: Herr Lechner hat uns zwei wunderschöne, sehr eindrucksvolle Vorträge aus unserer schönen Lautertaler Umgebung gezeigt. Er hat damit ausgezeichnet zur Auflockerung der Mitgliederversammlung beigetragen.

TOP 6:  Vortrag Dr. Carl-Christian Beckmann von der Wirtschaftsförderung Bergstraße über „Wirtschaftsregion Bergstraße“
Dr. Beckmann ist in Begleitung seines Assistenten Herrn Krick, der seit Mai 2008 zum Team der WFB gehört. Er soll künftig für die Region Lautertal zuständig sein und wird zurzeit eingearbeitet. Dr. B. gibt einen Überblick über Strukturen und Aktivitäten der WFB. U.a. fungiert die WFB als Fördermittelscout, speziell für Lautertal weist er z.B. darauf hin, dass derzeit EU- Gelder zur Förderung von Investitionen für die „Region Odenwald“ zur Verfügung stehen. Dr. B. bietet der WVL die Durchführung eines „Unternehmersprechtages“ in der 2. Jahreshälfte 2008 an. Ein weiteres Anliegen ist der WFB, Kontakte zwischen den Gewerbe- bzw. Wirtschaftsvereine der Region herzustellen, außerdem hilft die WFB auch den Mitgliedskommunen bei der Suche nach öffentlichen Fördermitteln für ihre Vorhaben.

TOP 3: Berichte des Vorstandes
a) Bericht des Vorsitzenden
Manfred Rettig gibt einen Überblick über das zurückliegende Jahr: Die WVL hat unter dem Motto „WVL aktiv“

  • für ihre Mitglieder Seminare veranstaltet
  • ihren Mitgliedsbetrieben die Möglichkeit geboten, sich im Rahmen des  Lautertaler Wirtschaftsforums vorzustellen
  • die Aktion „Lautertaler“ ins Leben gerufen
  • auf Einladung von Ilona Dörr, MdL dem Hessischen Landtag einen Besuch abgestattet

Die Gutschein-Münzen Aktion „Lautertaler“ wird von der Bevölkerung gut angenommen, das zeigt sich daran, dass sowohl Volksbank als auch Sparkasse als Ausgabestellen rege Münzen nachordern.

b) Bericht des Schatzmeisters
Franz Swaton gibt eine Übersicht über Einnahmen und Ausgaben des Jahres 2007.     

Der Kassenbestand betrug am Anfang         8968,75 €
Einnahmen hatte die WVL im Jahr 2007    10254,87 €
Die Ausgaben beliefen sich auf   11628,35 €
Der Kassenendbestand betrug        7626,52 €

TOP 4: Bericht der Kassenprüfer
Die Kassenprüfung wurde am 30.04.2008 durch Chr. Turetschek und W. Bürger durchgeführt. Die Einnahmen- und Ausgabenbelege, die Buchungsvorgänge mit den Belegen wurden geprüft. Herr Bürger trägt das Ergebnis vor: Die Kassenführung ist ohne Beanstandung. Herr Bürger schlägt den anwesenden Mitgliedern die Entlastung des Vorstandes vor.

TOP 5: Aussprache zu den Berichten – Entlastung des Vorstandes
Hans Seeger stellt Antrag auf Entlastung. Der Antrag wird einstimmig bei Enthaltung des Vorstandes angenommen.

TOP 7: Neuwahl des Vorstandes
Hans Seeger übernimmt die Wahlleitung. Die anwesenden Mitglieder werden befragt, ob Interesse an der Mitarbeit im Vorstand besteht. Dies ist nicht der Fall. Der amtierende Vorstand tritt zur Wiederwahl an.

Vorsitzender: vorgeschlagen und gewählt Manfred Rettig, einstimmig
   
Stellv. Vorsitzender:   vorgeschlagen und gewählt Fritz Wiebel, einstimmig
   
Schatzmeister:   vorgeschlagen und gewählt Franz Swaton, einstimmig
   
Schriftführerin:   vorgeschlagen und gewählt Ellen Bergoint, einstimmig
   
Beisitzer:   vorgeschlagen und gewählt: Hermann Heppenheimer, Marieta Hiller, Gunther Hornung, Dr. Joachim Plenz, Margit Welker, einstimmig

TOP 8: Bürgermeister Kaltwasser berichtet über den aktuellen Stand Gewerbegebiete Lautertal und Wasserversorgung
Wasserversorgung: Sie wird wieder von der Gemeinde Lautertal in eigener Regie bearbeitet. Die im Personalplan dafür vorgesehenen Stellen eines Wassermeisters mit zwei Mitarbeitern sind inzwischen besetzt. Die Wasserqualität ist derzeit ohne Beanstandungen, die baulichen Anlagen sind renovierungsbedürftig. Die Beanstandungen des Gesundheitsamtes werden nach ihrer Dringlichkeit abgearbeitet. Der Gesamtfinanzierungsbedarf von 1.1 Mio € wird in Etappen bereitgestellt, derzeit sind davon 400 T€ finanziert.

Gewerbegebiet Elmshausen: Die Gemeinde hat bereits Teilfläche zu 80,00 €/m² verkauft. Der gemeinschaftlich mit einem Privateigentümer optionierte weitere Verkauf einer Teilfläche an einen Investor (geplant: Supermarkt und/oder Ladengeschäft) ist hinfällig geworden. Für weitere Teilfläche in diesem Gewerbegebiet gibt es einen weiteren Interessenten, der derzeit noch in Preisverhandlung steht.

Gewerbegebiet Beedenkirchen: Die Erweiterung des Gewerbegebietes „In den Heidenäckern“ entlang der Straße nach Brandau bis an den Klingenweg nach Lautern ist vorgesehen. Erste Anfragen bei übergeordneten Stellen und Trägern öffentlicher Belange brachten wenig positive Reaktionen. Die Flächennutzungsplanung wird weiter bearbeitet. Mitglied Adolf Sonntag fragte nach dem vorgesehenen Arbeitsbeginn der geplanten Anbindung der Straße „In den Heidenäckern“ an die Modaustraße, weil die derzeitige Zufahrt vom Pflasterweg her von der nicht eingeplanten starken Nutzung durch die ansässigen Gewerbebetriebe inzwischen in einem sehr schlechtem Zustand ist. Mitglied Michael Gemmer von der Firma Hilß GmbH moniert dies ebenfalls, weil er ein Grundstück an der geplanten Durchführungsstraße gekauft hat, das er derzeit noch nicht nutzen kann, weil keine Zufahrt vorhanden ist. Er erwägt, gegebenenfalls den derzeitigen Standort in Lautertal zu verlassen. Herr Kaltwasser erklärt, dass er auf Grund des Widerspruchs eines Anliegers keine Aussage über den Beginn der Arbeiten machen kann. Franz Swaton schlägt dem Bürgermeister vor, Herrn Gemmer Alternativen innerhalb Lautertals anzubieten. Die WVL bietet sich der Gemeinde als Moderator an, falls gewünscht, um mit dem Anlieger einen Kompromiss auszuhandeln.

Gewerbegebiet Gadernheim: Die Umlegung und Erschließung durch eine Straße dort ist aus Kostengründen von den Anliegern nicht gewünscht, wird aber weiter verfolgt.

Tourismus: Bezüglich Felsenmeer und Sommerrodelbahn ist von Seiten der Gemeinde die Einbindung der Lautertaler Bürger in den Meinungsbildungsprozess, zunächst in Form einer Bürgerversammlung vorgesehen.

TOP 9: WVL-Aktivitäten 2008/2009
Manfred Rettig stellt die Planung vor:

  • Entsprechend dem Angebot von Herrn Dr. Beckmann soll die Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung Bergstraße forciert werden. Ein Unternehmersprechtag wird gegen Ende 2008 eingeplant.
  • Im Rahmen von „WVL aktiv“ präsentieren sich weitere Mitgliedsbetriebe.
  • Die Äppelwoitage finden statt vom 26. bis 29. Sept. 2008. Geplant sind u.a. Eröffnung am Freitag, freitags ein kultureller Abend, Felsenmeermarkt über alle 3 Tage, Samstagabend mit APEG-Verschwisterungsjubiläum.
  • Aus persönlichen Gründen drohte die Veranstaltung „Felsenmeer in Flammen“, die seither von der Bürgerstiftung durchgeführt wurde, auszufallen. Weil damit diesem inzwischen auch überregional bekannten und beliebten „Zugpferd“ Lautertals das Aus blühte, haben die Vorstandsmitglieder Hornung und Wiebel eine Wirtschaftlichkeitsrechnung anhand der Zahlen der Bürgerstiftung erstellt. Der Vorstand beschloss daraufhin, die Koordination und Durchführung mit dem kompletten Rahmenprogramm der Felsenmeer-Aktionstage von Bürgerstiftung, Doguggschde usw. zu übernehmen.
  • Für die Aktion „Lautertaler“ werden weitere Geschäfte um Beteiligung nachgefragt.

TOP 11: Verschiedenes
Helmut Lechner dankt der WVL für die Übernahme von „Felsenmeer in Flammen“, denn diese Veranstaltung war u.a. als ein Highlight für das APEG-Verschwisterungsjubiläum vorgesehen. APEG freut sich, dass es nicht „ins Wasser fällt“.

Ende der Sitzung: 22.00 Uhr
Protokoll: Ellen Bergoint, Tel 06254/2434


  20. Dezember 2007  
 

WVL zu Besuch im Hessischen Landtag in Wiesbaden –
12. Dez. 2007

 
 

Etwa 50.000 Besucher kommen jährlich zu Besuch in das Wiesbadener Stadtschloss.1836 erbaute der bekannte Darmstädter Oberbaurat Georg Moller das Gebäude als Stadt-Wohnung für die Familie des nassauischen Fürsten, Herzog Wilhelm. Nach der November-Revolution 1918 hatte es dann die unterschiedlichsten Bewohner. Vom Sitz des Arbeiter- und Bauernrates über das französische Oberkommando, britische Kommando, Sitz der Wehrmacht in Wiesbaden wurde das Gebäude nach Übergang in städtischen Besitz zunächst ein Museum, um dann nach Ende des 2. Weltkrieges, als Wiesbaden auf Anordnung der Amerikaner hessische Landeshauptstadt geworden war, den Hessischen Landtag zu beherbergen. Der in den 60er Jahren in Betonbauweise erbaute Plenarsaal genügte längst heutigen Anforderungen in punkto zeitgemäße Arbeitsbedingungen, Behindertengerechtigkeit u.v.m. nicht mehr. Teure Sanierungsarbeiten an Technik, Fassade und Dach standen an, er wurde deshalb abgerissen und wird derzeit unter Rekonstruktion des abgerissenen historischen Reitstalls völlig neu errichtet.

Vom 11. bis 14. Dezember fanden die letzten Plenarsitzungen dieses Landtages vor der Neuwahl am 27. Januar 2008 statt. Die Besuchergruppe der Wirtschaftsvereinigung Lautertal erhielt bei ihrem Besuch am Mittwoch-Nachmittag einen hautnahen Eindruck in den Ablauf einer solchen monatlich stattfindenden Sitzung. Die Tagesordnung umfasst 58 Punkte, die - vorher gut vorbereitet in den Ausschüssen - den Volksvertretern jeweils von einem kompetenten Sprecher vorgetragen und zur Diskussion gestellt wurden. Zwar konnte die Delegation aus dem Lautertal nicht direkt an der Sitzung teilnehmen, weil das Ausweichquartier des Landtages keine Besuchermöglichkeiten aufweist. Stattdessen wurde aber mit einer gut einstündigen Life-Schaltung in den aktuellen Sitzungssaal des Landtages ein Bild von der Arbeit unserer gewählten Abgeordneten vermittelt.

Anschließend standen die Landtagsabgeordneten Ilona Dörr und Peter Lennert bei einem kleinen Imbiss den Vertretern der Lautertaler Wirtschaft Rede und Antwort. Lennert und Dörr gaben einen Einblick in Struktur und Ablauf einer Plenarsitzung. Rege diskutiert wurde über die unterschiedlichsten Fragen, z. B. zu wirtschaftlichen Aspekten, Elterngeld, Föderalismusreform, Ausbildung und Schulpolitik. Unter anderem stellte Frau Dörr der Delegation der WV Lautertal eine Modifizierung des viel gepriesenen oder viel gescholtenen – je nach dem Standpunkt des Betrachters – Nichtraucher-Schutzgesetzes in Aussicht, bei der insbesondere den gravierenden Einbußen mancher Gastronomen Rechnung getragen werden soll. Der direkte Draht zur Politik, der mit dieser Veranstaltung hergestellt wurde, kann für die Gewerbetreibenden auch im täglichen Arbeitsleben hilfreich sein, das ein oder andere Problem auf „kurzem Dienstweg“ an den richtigen Mann bzw. die richtige Frau zu bringen.

Rund um das Stadtschloss herum waren inzwischen die weihnachtlichen Lichter angegangen und nach einer interessanten Führung durch das Stadtschloss nutzten die Lautertaler dann die Gelegenheit für einen Besuch des rund um die Marktkirche stattfindenden Sternschnuppen-Weihnachtsmarktes mit seinem breit gefächerten Angebot an Kunsthandwerk. Nach dem Genuss von herzhaften und flüssigen Weihnachtsmarkt-Köstlichkeiten in geselliger Runde brachte der Bus die Unternehmer und Unternehmerinnen wohlbehalten und fröhlich zurück in das Lautertal und in den vorweihnachtlichen Alltag.

  24. Oktober 2007  
 

12.12.2007 – Fahrt zum Landtag nach Wiesbaden

 
 

Für eine gutes Klima, in dem das Gewerbe Lautertals wachsen und gedeihen kann, sind vielfältige Aktivitäten nötig, müssen den Interessen und Anliegen der Gewerbetreibenden in vielen Ohren Gehör verschafft werden. Die Mitglieder der Wirtschaftsvereinigung Lautertal haben dazu nun eine ausgezeichnete Gelegenheit, können sich an exponierter politischer Stelle darstellen und Sensibilität für Lautertaler Wünsche, Sorgen und Nöte zu schaffen.

Die WVL lädt ihre Mitglieder am Mittwoch, 12. Dezember 2007 zu einem Besuch in den Hessischen Landtag nach Wiesbaden ein. Abfahrt des Busses um 13.45 Uhr in Reichenbach (Gadernheim 13.30 Uhr, Lautern 13.35 Uhr, Beedenkirchen 13.55 Uhr). Nach einer TV-Live-Schaltung um 15.00 Uhr wird Frau Ilona Dörr, MdL, die in den Arbeitskreisen Finanzen, Schule und Soziales mitarbeitet, den Lautertalern zum Gedankenaustausch zur Verfügung stehen.

Zum Beschluss des Tagesausfluges steht ein Besuch des Wiesbadener Weihnachtsmarktes auf dem Programm. Die Kosten für die Busfahrt trägt die WVL.


  22. Oktober 2007  
 

600 Meter Bratwurst für einen guten Zweck

 
 

Äppelwoiwoche: ca. 600 Meter Bratwurst für einen guten Zweck 10 Jahre Lautertaler Äppelwoiwoche - das sind 3650 Tage. Für jeden Tag gab es eine geräucherte Bratwurst. Die ca. 600 Meter lange Wurstkette wurde am 30. September 2007 in Reichenbach verkauft und erbrachte eine stattliche Spende an die Kinderkrebshilfe in Heidelberg und an die Aidshilfe in Sambia. Gespendet wurde die Wurstkette von der Landmetzgerei Hornung. Die Idee zu dieser Aktion im Rahmen der 10. Lautertaler Äppelwoiwoche im September 2007 wurde von der Landeskirchlichen Gemeinschaft Reichenbach und Metzgerei Hornung entwickelt. (wvl)


  17. August 2007  
 

Aktion „Lautertaler“ – weil uns Lautertal am Herzen liegt

 
 

Die vielfältigen Aktivitäten der WV Lautertal sind alle auf das Ziel ausgerichtet, aktiv die Wirtschaftskraft seiner Mitglieder wie auch der übrigen, überwiegend kleinen und mittelständischen Unternehmen Lautertals zu unterstützen und zu stärken. Dazu dienen z. B. preisgünstige Seminarangebote für Mitglieder, öffentliche Infoveranstaltungen zu aktuellen Tagesthemen ebenso wie die Organisation der Lautertaler Äppelwoi-Woche.

Die Lautertaler Äppelwoi-Woche findet in diesem Jahr zum 10. Mal unter der Regie der WV Lautertal statt. Aus Anlass dieses Jubiläums wird die Wirtschaftsvereinigung in diesem Jahr den „Lautertaler“ in Lautertal etablieren.

Bei der Eröffnung der 10. Lautertaler Äppelwoiwoche am Freitag den 21. September 2007 um 19 Uhr im Informationszentrum am Felsenmeer wird der Lautertaler erstmals als offizielles Zahlungsmittel vorgestellt werden.

Was ist der „Lautertaler“?
Der „Lautertaler“ ist eine Münze im Gegenwert von 10,00 €, sein Wert ist 1:1 zum Euro. Er ist ein Einkaufsgutschein, der vom Empfänger ausschließlich in Lautertaler Betrieben ausgegeben werden kann. Wir erreichen damit, dass die Kaufkraft in Lautertal bleibt, der „Lautertaler“ dient somit entsprechend dem Hauptanliegen der Wirtschaftsvereinigung der Stärkung der einheimischen Wirtschaft.

Wie funktioniert der „Lautertaler“?
Ausgabestellen sind die Lautertaler Geschäftsstellen der Sparkasse Bensheim und der Volksbank eG Bensheim im Auftrag der Wirtschaftsvereinigung Lautertal. Mit dem „Lautertaler“ kann in allen Geschäften eingekauft werden, die diesen Wertgutschein anerkennen. Anders als der Euro als gesetzliches Zahlungsmittel gibt es für den „Lautertaler“ natürlich keinen Annahmezwang. In den vorgenannten Bankfilialen kann der „Lautertaler“ wieder 1:1 zum Nennwert in Euro zurückgetauscht werden.

Wer bezahlt den „Lautertaler?“
Der „Lautertaler“ wird von der Wirtschaftsvereinigung Lautertal als Lautertaler „Geld“ herausgegeben. Kosten für Herstellung und Vertrieb trägt die WVL. Sparkasse und Volksbank bieten Ausgabe und Rücknahme unentgeltlich an.

Unser Ziel: Bindung von Lautertaler Kaufkraft an Lautertaler Unternehmen!
Wichtig ist, dass der Inhaber des „Lautertalers“ diesen möglichst vielfältig innerhalb Lautertals auch wieder ausgeben kann, dass er damit beispielsweise beim Essen gehen, an der Tankstelle, beim Friseur, im Lebensmittelgeschäft, beim Metzger, Bäcker ........ bezahlen kann. Ganz einfach also!

Die Annahme des „Lautertalers“ basiert auf Freiwilligkeit, selbstverständlich kann niemand dazu gezwungen werden, die WV Lautertal freut sich jedoch schon heute auf eine hohe Akzeptanz. Wir bringen den „Lautertaler“, weil uns Lautertal am Herzen liegt!

Mit freundlichen Grüßen
Ihre WV Lautertal
gez. Manfred Rettig

1. Vorsitzender
Tel.: 06251/84 37-0
Fax: 06251/6 77 23


  17. August 2007  
 

Festliches Apfelmenu während der 10. Lautertaler Äppelwoiwoche

 
 

Zum dritten Mal läd die Wirtschaftsvereinigung Lautertal am Samstag den 29. September 2007 zum festlichen Apfelmenu im Rahmen der 10. Lautertaler Äppelwoiwoche (21. bis 30. September 2007).
Wie im vergangenen Jahr werden die einzelnen Gänge dieses Menus von verschiedenen Gastronomen aus dem Lautertal beigesteuert, so daß man bei einem einzigen Essen die Gelegenheit hat, zahlreiche Gasthäuser zu testen. Die Wirtschaftsvereinigung Lautertal bietet dieses leckere Menu gemeinsam mit den Gastronomen und Betrieben aus dem Lautertal in einer Gemeinschaftsaktion an.

Die Menufolge für dieses Jahr steht noch nicht ganz fest – aber man kann sich ja auch kulinarisch einmal überraschen lassen...
Im letzten Jahr gab es zur Begrüßung ein perlendes Glas Pompsecco sowie ein Amuse Bouche als Gruß aus der Küche. Es folgten Hackfleischbällchen mit Apfelmus gefüllt auf thailändische Art, Yams-Suppe mit gerösteten Apfelstückchen, eine - vom Lachs und Seeteufel auf Apfel-Champagnersoße, dann kam ein süßer Zwischengang „Mittelmeer trifft Odenwald“ (Apfeleis an Granatapfelschaum), bevor es mit einer Trilogie vom Lamm, Rind und Schwein auf Apfelsauerkraut mit Apfelkartoffelplätzchen weiterging. Zum Nachtisch wurde Bratapfel mit Marzipanfüllung auf Zimtsoße und eine süße Verführung zum Kaffee serviert.

Karten für dieses leckere Apfel-Menu sind erhältlich bei WVL-Mitglied Fritz Wiebel, Bestellungen bitte unter Telefon 06254-95070. Der Kartenpreis von 25 Euro pro Person bleibt auf dem gleichen Stand wie 2006. Beginn ist um 19 Uhr in der Heidenberghalle in Lautertal-Gadernheim. Eine Anfahrbeschreibung zur Heidenberghalle finden Sie hier.

Das Apfelmenu bildet den vorletzten Programmpunkt im Rahmen der 10. Lautertaler Äppelwoiwoche vom 21. bis zum 30. September.

Freitag, 21. September 2007
Eröffnung der 10. Lautertaler Äppelwoiwoche gemeinsam mit der Bürgerstiftung Lautertal um 19 Uhr im Informationszentrum am Felsenmeer

Sonntag, 23. September 2007
Eröffnungsgottesdienst auf dem Hofgut Hohenstein um 10 Uhr, anschließend Hoffest auf dem Hofgut
13-18 Uhr verkaufsoffener Sonntag, Hoffest bei Fa. Swaton in Lautern und bei Fa. Rettig in Elmshausen

Dienstag, 25. September 2007
Edelbrandverkostung mit Dieter Walz im Informationszentrum am Felsenmeer um 19.30 Uhr, mit kleinen kulinarischen Spezialitäten, Anmeldung bei Markus Bormuth, 06254-940581 oder info@markusbormuth.de

Mittwoch, 26. September 2007
Mann trifft sich bei der Landeskirchlichen Gemeinschaft Reichenbach um 19.30 Uhr

Donnerstag, 27. September 2007
Lesung aus dem „Lautertaler Dibbezauber“ mit Verköstigung der Leckereien um 20 Uhr im Felsenmeer-Infozentrum. Präsentiert werden die Rezepte und Geschichten von der Felsenmeerhexe Urisula und Kobold Kieselbart. Einige der leckeren Rezepte aus dem Dibbezauber werden aus dem Hexenkessel gezaubert und können probiert werden. Teilnahme 5 Euro / Person, Anmeldung: Telefon 06254-9403010 oder Mail an kobold@kieselbart.de, begrenzte Teilnehmerzahl!

Freitag, 28. September 2007
Die Jagdhornbläser laden ein zum Odenwälder Abend aufs Hofgut Hohenstein

Samstag, 29. September 2007
Gourmet-Apfel-Menü der Wirtschaftsvereinigung Lautertal in der Festhalle Gadernheim um 19 Uhr, die Karten kosten wie 2006 pro Person 25 Euro, Kartenbestellungen sind bei Fritz Wiebel, Telefon 06254-95070, möglich.

Sonntag, 30. September 2007
Fest der Landeskirchlichen Gemeinschaft in der Friedhofstraße, Tag der offenen Tür bei Metzgerei Hornung in Reichenbach

Marieta Hiller
Vorstand der Wirtschaftsvereinigung Lautertal
Tel. 06254 / 9 40 30 10


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